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Das richtige <strong>Barcode-Etikett</strong> finden

Das richtige Barcode-Etikett finden: Kaufberater

Barcode-Etiketten gibt es in vielen Varianten – unterschiedliche Materialien, Größen, Barcode-Typen und Klebstoffe. Da kann die Auswahl schnell unübersichtlich werden. In diesem Ratgeber helfen wir Ihnen, das passende Etikett für Ihren Einsatzzweck zu finden.

Schritt 1: Einsatzbereich bestimmen

Wo wird das Etikett eingesetzt? Die Umgebung bestimmt maßgeblich, welches Material Sie brauchen:

  • Büro und Innenräume: Papier-Etiketten sind kostengünstig und ausreichend – ideal für Ordnerrücken, Dokumentenarchivierung oder temporäre Kennzeichnung
  • Lager und Produktion: Folien-Etiketten aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) – sie sind feuchtigkeitsbeständig und halten Staub und leichter mechanischer Belastung stand
  • Industrie und Außeneinsatz: Polyester-Etiketten (PET) sind die beste Wahl – extrem kratz-, wisch- und UV-beständig, hitzeresistent und langlebig über viele Jahre
  • Gebogene Oberflächen: Flexible PE-Folien schmiegen sich an Rundungen an, z.B. an Kabeln oder zylindrischen Gehäusen

Schritt 2: Den richtigen Barcode-Typ wählen

Welcher Barcode-Typ der richtige ist, hängt davon ab, welche Daten codiert werden sollen:

  • Code 39: Der Klassiker für Inventar und Logistik. Codiert Ziffern und Großbuchstaben. Weit verbreitet und mit praktisch jedem Scanner lesbar
  • Code 128: Kompakter als Code 39 und codiert den vollen ASCII-Zeichensatz. Ideal, wenn wenig Platz ist oder Sonderzeichen benötigt werden
  • DataMatrix: 2D-Code auf kleinstem Raum. Perfekt für die Bauteilkennzeichnung oder wenn das Etikett besonders klein sein muss
  • QR-Code: Hohe Datenkapazität, mit jedem Smartphone lesbar. Gut geeignet, wenn auch Endkunden den Code scannen sollen

Schritt 3: Größe und Kopfzeile festlegen

Die Etikettengröße richtet sich nach dem verfügbaren Platz und der Scanentfernung. Ein guter Richtwert: Der Barcode sollte mindestens 20 mm hoch sein und rundum eine Ruhezone von ca. 5-8 mm einhalten, damit Scanner ihn zuverlässig lesen können.

Viele unserer Kunden nutzen die Kopfzeile über dem Barcode für individuelle Beschriftungen – z.B. den Firmennamen, "Inventar-Nr.", "DGUV V3 geprüft" oder eine Abteilungsbezeichnung.

Schritt 4: Sicherheitsmerkmale berücksichtigen

Je nach Anwendung können Sicherheitsmerkmale wichtig sein:

  • Sicherheitsschlitzung (VOID): Das Etikett zerstört sich beim Ablösen – Manipulation wird sofort sichtbar. Unverzichtbar für Inventaretiketten an IT-Equipment oder hochwertigen Geräten
  • Manipulationssicherer Klebstoff: Extra starke Haftung verhindert unbeabsichtigtes oder absichtliches Entfernen
  • Fortlaufende Nummerierung: Jedes Etikett bekommt eine einzigartige Nummer – ideal für lückenlose Bestandsführung

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Einsatzzweck Empfehlung
Inventarisierung (IT, Möbel, Maschinen)Inventaretiketten – Polyester, Code 39, mit Sicherheitsschlitzung
Dokumentenarchivierung (Ordner, Akten)Archivierungsetiketten – Papier oder Folie, Code 39
Elektroprüfung nach DGUV V3Prüfetiketten – Folie, mit Kopfzeile und Barcode
Warenkennzeichnung (Versand, Logistik)Warenetiketten – je nach Bedarf Papier oder Folie
KabelkennzeichnungKennzeichnungsetiketten – Flexible PE-Folie, klein und wickelbar

Nicht sicher, welches Etikett passt? Unser Team berät Sie gerne persönlich. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an unter +49 7164 918 0456.