Hitzebeständige Etiketten: Materialien & Einsatzbereiche
Hitzebeständige Etiketten bestehen aus Spezialmaterialien, die extremen Temperaturen standhalten. Je nach Material sind Bereiche von 150°C bis über 300°C möglich. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Standard-Papieretiketten versagen: in der Elektronikfertigung, im Anlagenbau, bei der Sterilisation und in der Automobilindustrie.
Materialien im Vergleich
PET-Folie (bis 150°C): Die günstige Option für moderate Hitze. Geeignet für Leiterplatten-Kennzeichnung und allgemeine Industrieanwendungen. Polyimid/Kapton (bis 300°C): Der Goldstandard für Hochtemperatur. Übersteht Lötprozesse und Pulverbeschichtung. Keramik-Etiketten (bis 1.000°C): Für extreme Anwendungen in Schmelzöfen und Glasherstellung.
Typische Einsatzbereiche
Leiterplattenbestückung (SMD-Löten), Pulverbeschichtung, Autoklav-Sterilisation, Motorenprüfung, Backprozesse in der Lebensmittelindustrie und Kennzeichnung von Heizungsrohren und Dampfleitungen.
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Bis zu welcher Temperatur halten hitzebeständige Etiketten?
Je nach Material: PET-Folie bis 150°C, Polyimid bis 300°C und Keramik-Etiketten bis über 1.000°C. Für die meisten Industrieanwendungen reichen PET- oder Polyimid-Etiketten.
Bleiben die Barcodes bei Hitze lesbar?
Ja, bei professionellen hitzebeständigen Etiketten wird ein spezieller Thermotransferdruck verwendet, der den gleichen Temperaturen standhält wie das Trägermaterial.
Kann ich hitzebeständige Etiketten selbst drucken?
Grundsätzlich ja, mit einem Thermotransferdrucker und passendem Farbband (Harz-Farbband). Für Polyimid-Etiketten benötigen Sie spezielle Druckeinstellungen.
Fragen zu diesem Thema? Rufen Sie uns an unter +49 7164 - 918 0456 — wir beraten Sie gerne persönlich.
