Barcodeübersicht: Alle Barcode-Typen im Vergleich
Die Wahl des richtigen Barcode-Typs beeinflusst direkt die Lesbarkeit, den Platzbedarf und die Kompatibilität Ihrer Etiketten. Nicht jeder Barcode eignet sich für jede Anwendung: Code 128 ist der vielseitigste Standard für Inventar- und Archivierungsetiketten, EAN-13 (GTIN) ist Pflicht im Einzelhandel, und Code 39 wird häufig in der Industrie eingesetzt.
In der folgenden Übersicht erklären wir die Unterschiede zwischen den wichtigsten Barcode-Symbologien und für welche Einsatzbereiche sie sich am besten eignen.
Barcode-Typen für Inventar, Archivierung & Logistik
Barcode-Typen für den Handel: EAN, GTIN & UPC
Für Warenetiketten im Einzelhandel gelten weltweit verbindliche Standards. Die Barcode-Nummer (EAN/GTIN) wird von der GS1-Organisation vergeben und identifiziert Ihr Produkt eindeutig an jeder Kasse.
Welcher Barcode für welche Anwendung? Empfehlung
| Anwendung | Empfohlener Barcode | Begründung |
|---|---|---|
| Inventaretiketten | Code 128B oder 128C | Kompakt, universell lesbar, alphanumerisch oder rein numerisch |
| Dokumentenarchivierung | Code 128C | Rein numerisch, platzsparend auf 40x15 mm und 54x30 mm Etiketten |
| Warenetiketten (Einzelhandel) | EAN-13 / GTIN-13 | Pflicht nach GS1-Standard, weltweit an jeder Kasse lesbar |
| Amazon FBA | FNSKU (Code 128) | Amazon-Pflichtformat für Fulfillment-Center |
| Industrie & Maschinenbau | Code 39 | Weit verbreitet, kompatibel mit älteren Industrie-Scannern |
| Kleine Formate (unter 26 mm) | QR-Code / DataMatrix | 2D-Codes speichern mehr Daten auf kleinerem Raum |
Unsicher welcher Barcode? Bei allen Etiketten in unserem Shop können Sie den Barcode-Typ frei wählen. Wir beraten Sie gerne: +49 7164 - 918 0456